Grünes Licht für die Netzvariante

20. Februar 1995
Land der Löcher
Land der Löcher

Die Neat-Netzvariante bereichert die Schweiz um mindestens drei Tunnels. Würde man zusätzlich die Röhren der Zufahrten und die Tunnels für die Autos berücksichtigen, bliebe vom Käse nicht viel übrig. (2011, enotrac Engeneering)

Der Bundesrat bestätigt 1995 die Neat als Netzvariante, also den Bau der beiden Basistunnels Gotthard und Lötschberg. Dem Finanzdepartement erteilt er die Aufgabe, ein neues Finanzierungsmodell auszuarbeiten. Bundespräsident Kaspar Villiger und die Bundesräte Adolf Ogi und Otto Stich informieren die Öffentlichkeit.

« Mit Beschluss vom 4. Oktober 1991 über den Bau der schweizerischen Eisenbahn-Alpentransversale stimmten die Räte dem Konzept mit zwei neuen Transitachsen zu. »

EVED, Aussprachepapier für den Bundesrat, 13.02.1995

Die Schweizer Tunnel

2016 (Swisstopo)

Die Schweizer Tunnel

2016 (Swisstopo)

Die Schweizer Tunnel

2016 (Swisstopo)

0.3 Prozent

des Bruttoinlandprodukts betragen die jährlichen Aufwendungen für den Bau der Neat.

2 Mal

Der Bundesrat geht von einer Verdoppelung des alpenquerenden Güterverkehrs in den nächsten 25 bis 30 Jahren aus.

3-4 Mio. Lastwagenfahrten

Die von der Neat geschaffenen zusätzlichen Kapazitäten entsprechen jährlich drei bis vier Millionen alpenquerenden Lastwagenfahrten.

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