Ja zur Neat

27. September 1992
Mit Uri-Stier und Spitzhacke
Mit Uri-Stier und Spitzhacke

Der Abstimmungskampf um die Neat wird im Kanton Uri besonders heftig geführt. Die Gegner werben mit dem überfahrenen Wappentier, die Befürworter mit einer Spitzhacke. (1992, Keystone)

Am 27. September 1992 nehmen die Schweizer Stimmberechtigten die Neat-Vorlage mit 64 Prozent Ja-Stimmen an. Damit geben sie dem Neubau der Strecke Arth-Goldau-Lugano mit den Tunnels Gotthard und Monte Ceneri sowie der Linie Frutigen­-Rhonetal durch den Lötschberg grünes Licht. Weiter stimmen sie dem Anschluss der Westschweiz ans europäische Schienennetz und dem Einbezug der Ostschweiz durch neue Strecken zu. Die drei Referendumskomitees unterliegen in der Abstimmung. Sie wenden sich gegen das Anwachsen der Transitlawine, die Finanzierung durch Treibstoffzölle und die Naturzerstörung.

« Zur NEAT gibt es keine realistische Alternative. »

Bundesrat, Erläuterungen zur Abstimmung, 27. September 1992

Zur Eidg. Abstimmung vom 27.9.1992 spricht Adolf Ogi Bundesrat

1992, ©1970-2005 Schweizer Radio und Fernsehen, lizenziert durch Telepool GmbH Zürich

Zur Eidg. Abstimmung vom 27.9.1992 spricht Adolf Ogi Bundesrat

Zur Eidg. Abstimmung vom 27.9.1992 spricht Adolf Ogi Bundesrat, 1992 (©1970-2005 Schweizer Radio und Fernsehen, lizenziert durch Telepool GmbH Zürich)

64 Prozent

Ja-Mehrheit für die Neat in der Volksabstimmung.

14.9 Mrd. Franken

beträgt der vom Parlament für die Neat bewilligte Kredit.

59 Prozent

Nein-Stimmen im Kanton Uri. Er ist einer von zwei Kantonen, die die Neat ablehnen.

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