Geologie und Vermessungen

27. November 2000
Auf Gneis gebissen
Auf Gneis gebissen

Die verschiedenen Gesteinsformationen stellen die Tunnelbauer vor grosse Herausforderungen. 2005 stossen sie im Gotthard-Basistunnel bei Faido auf harten Gneis. (2005, AlpTransit Gotthard AG)

Genaue Kenntnisse des Gebirgsaufbaus und der Gesteinsqualitäten sind beim Tunnelbau zentral. Geologische Befunde beeinflussen die Linienführung, den sogenannten Vortrieb und die Erfolgsaussichten eines Vorhabens. Am Gotthard bilden die steil stehenden Gesteinsformationen, meistens Gneise und Granite, eine besondere Schwierigkeit. Die instabilere Clavaniev-Zone und vor allem die Pioramulde werden mit Sondierbohrungen erkundet. Auch beim Vortrieb muss das Gestein laufend analysiert werden. Die Resultate führen zu immer wieder neuen geologischen Modellen.

« Die Gesteine sind für die Durchtunnelung allgemein mässig günstig, die Triaszonen wenig günstig. »

Eidgenössisches Amt für Verkehr, Geologischer Vorbericht Splügen-Bahn, S. 32, 28.02.1975

Bohren Sie sich durch 50KM des Gotthard-Massivs

Text: Dominik Osswald; Illustrationen: Michael Treuhardt; Programmierung: Ruedi Lüthi und Kaspar Manz, 2017 (Tages-Anzeiger)

Bohren Sie sich durch 50KM des Gotthard-Massivs

Text: Dominik Osswald; Illustrationen: Michael Treuhardt; Programmierung: Ruedi Lüthi und Kaspar Manz, 2017 (Tages-Anzeiger)

Bohren Sie sich durch 50KM des Gotthard-Massivs

Text: Dominik Osswald; Illustrationen: Michael Treuhardt; Programmierung: Ruedi Lüthi und Kaspar Manz, 2017 (Tages-Anzeiger)

6 Meter

misst der Fels über dem Gotthard-Basistunnel an seiner dünnsten Stelle.

2300 Meter

misst der Fels über dem Gotthard-Basistunnel an seiner dicksten Stelle.

90 geologische «Störzonen»

durchquert der Gotthard-Basistunnel.

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