Abkommen mit Europa

2. Mai 1992
28-Tönner auf Schienen
28-Tönner auf Schienen

Die Schweiz beschliesst mit Europa, beim Güterverkehr die Schiene zu favorisieren. Ein Huckepack-Zug passiert 1992 das Kirchlein von Wassen. (1992, Keystone)

Die Schweiz und die Europäische Gemeinschaft schliessen im Mai 1992 ein Abkommen über den Güterverkehr auf Strasse und Schiene. Teil davon ist die vom Volk noch nicht beschlossene Neat. Es gelingt der Schweiz das letzte Mal, die 28-Tonnen-Limite für Lastwagen zu sichern. Das Abkommen nimmt mit der Favorisierung der Bahn und der Etablierung des kombinierten Verkehrs Rücksicht auf die politischen und topografischen Besonderheiten der Schweiz. Diese wird zu einem wichtigen Akteur in der europäischen Verkehrspolitik.

« Das Transitabkommen umschreibt die infrastrukturellen Arbeiten, die sowohl in der Schweiz als auch in den Mitgliedstaaten der EG zu leisten sind, um einen durchgehenden Verkehrsfluss über die schweizerischen Grenzen hinaus zu gewährleisten. »

Bundesrat, Botschaft zum Transitabkommen, S. 1058, 13.05.1992

Europa hautnah: Ogi und die NEAT

1992, ©1970-2005 Schweizer Radio und Fernsehen, lizenziert durch Telepool GmbH Zürich

Europa hautnah: Ogi und die NEAT

Europa hautnah: Ogi und die NEAT, 1992 (©1970-2005 Schweizer Radio und Fernsehen, lizenziert durch Telepool GmbH Zürich)

Rundschau: Brummi-Flut

1994, ©1970-2005 Schweizer Radio und Fernsehen, lizenziert durch Telepool GmbH Zürich

Rundschau: Brummi-Flut

Rundschau: Brummi-Flut, 1994 (©1970-2005 Schweizer Radio und Fernsehen, lizenziert durch Telepool GmbH Zürich)

28 Tonnen

gelten weiterhin als oberste Gewichtslimite für Lastwagen.

30 Mal

Die Schweiz verspricht, bis 1994 die Kapazitäten im kombinierten Verkehr am Gotthard um das Dreissigfache zu erhöhen.

12 Jahre

Das Abkommen ist auf 12 Jahre befristet.

Diese Seite teilen