Resultate zu der Phase
"Planung und Volksentscheid 1983 - 1992"

Mitte der 1980er Jahre greifen Politiker die Neat-Pläne erneut auf. Mit dem «Waldsterben» werden die Umweltprobleme verstärkt wahrgenommen. Zudem erweist sich der Plan der Güterverlagerung auf die Schiene und der Basistunnels durch Gotthard und Lötschberg als Antwort auf die Forderung  Europas, den Strassentransport zu öffnen. Schliesslich gewinnt die Neat als föderalistische Ergänzung zum Projekt Bahn 2000 Gewicht: Nun kommen alle Landesteile zum Zug. 1992 nehmen die Schweizer Stimmberechtigten die Neat-Vorlage an.

12. Juli 1988

Fünf Varianten

Lötschberg-Simplon, Gotthard, Ypsilon oder – zweifach – Splügen? Der Bundesrat will die Varianten Gotthard und Lötschberg-Simplon weiterverfolgen.

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1988

«Bahn mit Strasse»

Ein Bericht mit Folgen: Das Büro Infras empfiehlt ein international koordiniertes Vorgehen und die Verlagerung des Strassenverkehrs auf die Schiene.

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1989

Bestellen, Erstellen, Betreiben

Beim Bau der Neat trennt der Bund zwischen Infrastruktur und Betrieb. Das neuartige Projektmanagement bewährt sich.

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2. März 1989

Grenzüberschreitende Lösungen

Eine europäische Verkehrskonferenz stellt 1989 in Frankfurt am Main die Weichen für die Schiene. Für die Schweiz dabei ist Adolf Ogi.

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29. November 1989

Die Ostschweiz muss verzichten

Die Ostalpenbahn ist der Traum der Ostschweiz. Nachdem er geplatzt ist, wird der Landesteil jedoch in der Netz-Variante berücksichtigt.

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4. Oktober 1991

Das Parlament will die Neat

Als das Parlament sich für den Bau der Neat ausspricht, argumentiert es regional-, umwelt- und europapolitisch.

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2. Mai 1992

Abkommen mit Europa

Bevor die Neat vom Volk beschlossen ist, bringt die Politik das Projekt in die Verhandlungen mit Europa ein.

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1992

Die Zustimmung der Westschweiz

Von den beiden Basistunnels durch Gotthard und Lötschberg profitieren vor allem Zürich, Bern, das Wallis und der Tessin. Doch auch die Westschweiz hat von der Neat grossen Nutzen.

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27. September 1992

Ja zur Neat

Der Souverän nimmt die Neat-Vorlage deutlich an, damit unter anderem den Neubau der Tunnels Gotthard, Ceneri und Lötschberg.

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6. Dezember 1992

Nein zum EWR

Als die Schweiz knapp das Nein zum Europäischen Wirtschaftsraum beschliesst, geraten ihre verkehrspolitischen Verhandlungen mit Europa ins Stocken.

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